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Vereinshaus Ulmer Ruderclub | Ulm

Architekturwettbewerb | 1. Preis | 2008

Umbau und Neubau in 3 Bauabschnitten mit Foyer, Sportbereich mit Kraftraum, Umkleiden, Besprechung, Trainerzimmer, Übernachtungsmöglichkeiten für 10 Personen, Technik

Städtebau | Architektur
Ein Neubau nach Westen (Donauseite) ist aus Platzgründen nicht möglich. Die Besucherterrasse, der Bootsplatz und die Wiese sind für Gäste, Ruderer und Passanten freizuhalten. Ein Neubau östlich des Bestandes (Seite Bootshausstraße) hätte keine Sichtbeziehung zur Donau, da der Bestand den Blick verstellt. Mit der Platzierung des Kraftraumes im Obergeschoss ist es möglich mit Blick auf die Donau zu trainieren.
Durch diese Anordnung entsteht eine neue, eindeutige Eingangssituation für den Ulmer Ruderclub. Zwischen dem eingeschossigen Bootshaus und der Gaststätte bekommt der Ruderclub ein eigenes Gesicht. Der Neubau zeigt sich selbstbewusst zur Straßenseite und zur Donau präsentiert er den traditionsreichen Club und dessen Bedeutung, angemessen.
Durch die Aufteilung des Bauvorhabens in drei Bauabschnitte ist es möglich, bestehende Strukturen auch während des Umbaus zu nutzen. Die bestehenden Umkleiden im Erdgeschoss bleiben, um Kosten zu sparen erhalten und werden lediglich erneuert. Die Baukosten des Projekts verteilen sich auf drei Bauabschnitte, die auch ohne den jeweils Folgenden funktionieren.

 

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